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Welches Packband ist das Richtige? Ein kleiner Einblick

Das Angebot an Packbändern im Verpackungsbereich ist groß. Da stellt sich schnell die Frage, welches nun das optimale Klebeband für die eigenen Anforderungen ist. Eigentlich soll es ja nur super kleben und während des Versandweges auf der Kartonage haften bleiben. Tut das nicht irgendwie jedes Klebeband?
Das stimmt sicherlich. Nur stellen die verschiedenen Versandgüter und -wege auch unterschiedliche Anforderungen an das eingesetzte Band. So wie ein Rennwagen sich nur bedingt als Familienauto eignet, so weisen auch die unterschiedlichen Paketklebebänder differenzierte Qualitäten auf. Für welchen Zweck ist nun also welches Packband am Besten geeignet? Wir möchten Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Klebebandarten und Eigenschaften vorstellen.

Zuverlässige Verbindungen schaffen

Für Paketklebebänder sind zwei Materialien von Bedeutung: Das Trägermaterial und der verwendete Kleber. Die gebräuchlichsten Bänder sind

  • PVC-Klebeband (Polyvinylchlorid) 
  • PP-Klebeband (Polypropylen)
  • Papierklebeband 

PVC gilt als sehr widerstandsfähig, schmiegsam, sehr reiß- und zugfest, kann allerdings unter 5° zunehmend spröde werden und reißen. Klebebänder aus Polypropylen sind preisgünstiger, dafür aber nicht so stabil, also z.B. weniger für schwere Kartonagen und lange Versandwege geeignet. Äußerlich sind diese beiden Bänder für den Laien kaum zu unterscheiden, zumal beide Sorten in den Standardfarben transparent, braun und weiß angeboten werden. Es gibt aber ein paar einfache Tricks die verraten, welches Band man evtl. gerade fragend in den Händen hält.

  • Der Kuli-Test: Band spannen und mit einem Kuli hineinstechen. PVC-Band hinterlässt ein Loch, reisst aber nicht weiter ein. PP-Band reisst quer ab.
  • Der Zieh-Test: Einfach das Band etwas in die Breite ziehen. PVC lässt sich dehnen und wird milchig, PP lässt sich nicht quer recken.
  • Ist der Pappkern eines transparenten Bandes klar zu erkennen, handelt es sich um ein PP-Acrylat-Band.

Papierklebeband wird als Nass- und Selbstklebeband angeboten und als besonders umweltfreundlich gegenüber den Kunststoffbändern eingestuft.
Es ist aber nicht das Band alleine, das die Qualität eines Packbandes bestimmt, erst mit dem aufgetragenen Kleber ergibt sich eine Ausführung, die sich optimal für spezielle Anwendungszwecke eignet. Bei der Herstellung von Paketklebebändern kommen unterschiedliche Klebmassen zum Einsatz, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften besitzen:

  • Naturkautschuk-Kleber: Dieser Kleber gehört zu den anspruchsvollen Klebematerialien. Er besitzt eine sehr hohe Klebekraft und lässt sich auch bei kälteren Temperaturen verarbeiten.
  • Acrylatkleber: besitzt keine sehr hohe Anfangsklebekraft, aber eine gute Endhaftung. Er ist deshalb auch zur Lagerung geeignet. Dieser umweltfreundliche Kleber auf Wasserbasis ist alterungs- und temperaturbeständig sowie uv-stabil.
  • Hotmeltkleber: er hat eine sehr hohe Anfangsklebekraft, ist aber temperatur- und lichtempfindlich.
  • Solventkleber: Ein Lösungsmittel-Kautschukkleber.

Nun lassen sich die genannten Trägermaterialien mit unterschiedlichen Klebesorten verbinden und ergeben hier jeweils immer neue Eigenschaften, passend für unterschiedliche Anforderungen und Einsatzzwecke. Auch werden die Bänder in unterschiedlichen Stärken angeboten. Je dünner ein Packband ist, desto lauter ist es beim Abrollen. Bei einem ganztätigen Einsatz mit einem Handabroller kann die Lautstärke eine erhebliche Rolle spielen. Für den Dauergebrauch empfiehlt sich hier also ein leiseres Band oder man greift zu einem Noise-Reducer-Handabroller, der die Vibrationen mindert. Unterschiedliche Bandbreiten, Laufmeter und Kerne vervollständigen das Angebot, je nachdem, ob es für die maschinelle Verarbeitung oder per Hand benötigt wird. So entsteht ein großes Sortiment, aus dem der Kunde je nach Einsatzzweck wählen kann.